4 LEADER-Projekte unter einem Dach

Interkommunale Kooperation im Geiste Raiffeisens



Impressionen vom Kaffeeklatsch am 30.10.2021

Unser erster Kaffeeklatsch: Sage und schreibe 90 Gäste

Ein wahrlich „dickes Ding“ war der erste Kaffeeklatsch, den der Brodverein in seinem Gasthof Zur Post in Weyerbusch angeboten hatte. Zum Erstaunen selbst der optimistischsten Vereinsmitglieder fanden sich sage und schreibe 90 Besucher ein. Und die meisten kündigten zum Abschied an: Beim nächsten Kaffee sind wir wieder dabei!

Die Veranstaltung war unter der 2G-Regel angeboten, was offenbar nicht abschreckte, sondern im Gegenteil Besucher aus vielen Ortschaften zwischen Altenkirchen und Rott anlockte. „Das unterstreicht unseren Anspruch, kein rein Weyerbuscher Verein, sondern einer für die Region zu sein“, freut sich der Vorstand.

Zum Glück stand dem Andrang eine stattliche Truppe an ehrenamtlichen Helfern sowie auch eine Vielzahl von „Leihgaben“ in Form von Kaffeebereitern, Isolierkannen und Geschirr gegenüber, nicht zu vergessen ein riesiges Büfett mit selbst gebackenen Kuchen und eine geschmackvolle Deko der Räumlichkeiten.

Für musikalische Unterhaltung sorgte Robert Haas (Mehren) mit seinem Akkordeon, zum Vortrag von Mundartgedichten hatte sich Walter Ochsenbrücher (Heupelzen) überreden lassen. Nach der Kaffeezeit waren auch Fassbier, Sekt, selbst gemachte Liköre und nichtalkoholische Getränke im Angebot, was ebenfalls gern in Anspruch genommen wurde.

Brodvereins-Vorsitzender Max Weller dankte den Interpreten des Nachmittags und der katholischen Pfarrgemeinde, die diverses „Zubehör“ für die große Kaffeetafel ausgeliehen hatte, ganz besonders aber den Organisatorinnen und Helferinnen: „Das war schon gigantisch!“

Der Erfolg des Kaffeeklatschs ließ sich am nächsten Tag auch am Inhalt des Sparschweins ablesen. Kaffee und Kuchen wurden kostenlos serviert, doch hatten anscheinend die meisten Gäste ihre Dankbarkeit noch in klingender Münze ausdrücken wollen. Da dem Verein weiterhin finanzielle Herausforderungen bevorstehen, war das ein willkommene „warme Dusche“.

Wir freuen uns jetzt auf unsere nächste Veranstaltung, das Adventssingen. An den Adventssonntagen sollen ab 17 Uhr wieder bekannte Weihnachtslieder gesungen und das eine oder andere Becherchen Glühwein getrunken werden. 

Bis dahin gelten die normalen Öffnungszeiten des Gasthofs: mittwochs und freitags ab 19 Uhr.


WIR HABEN GEÖFFNET!


News und Aktuelles

Toller Tag: Erster Frühschoppen "unter
unserer Linde"

Es war ein Versuchsballon, aber der startete sehr erfolgreich: Der Brodverein hat am Sonntag, 30. Mai, zum ersten Mal nach über einem Jahr Corona-Pause seinen Gasthof Zur Post geöffnet. Der Frühschoppen auf dem Platz vor dem Eingang, der trotz seiner Lage direkt an der B8 einer gewissen Romantik nicht entbehrt – dem alten Kopfsteinpflaster und der großkronigen Linde sei Dank – war bis in den Spätnachmittag hinein gut besucht.

Für die Gastro-Amateure vom Brodverein war die Bewirtung keine kleine Aufgabe. Es galt, die Schnelltest-Bescheinigungen oder Impfpässe zu kontrollieren, darauf zu achten, dass an den Tischen nur maximal fünf Gäste aus zwei Haushalten sitzen und auch darauf, dass beim Toilettengang die Masken getragen wurden. Auch auf die Angabe der Kontaktdaten war zu achten.

Premiere hatten dabei auch die Zapfanlage und das Kassensystem, denn bislang war der Gasthof ja ein reines Vereinslokal, in dem Flaschenbier und andere Getränke gegen Spenden ausgegeben wurden. Nun aber gibt es eine Konzession, es wurde frisch gezapftes Hachenburger angeboten, und es musste ordnungsgemäß abkassiert und die Einnahme belegt werden.

Ein kleines Holpern hier und da tat der guten Laune aber überhaupt keinen Abbruch, und es wurden sogar neue Mitgliedsanträge eingereicht. Vorsitzender Max Weller dankte den Gästen für ihr Verständnis und ihre Hilfsbereitschaft. Sein besonderer Dank galt dem Testzentrum der örtlichen Löwen-Apotheke, denn Apotheker Jürgen Greis, zugleich Vorstandsmitglied des Vereins, hatte zu dem Anlass eine Sonderöffnung angeboten, denn an dem Tag galt die Testpflicht auch noch für die Bewirtung im Freien. „Ohne unseren ‚vereinseigenen Druiden‘ hätten wir den einen oder anderen Gast vielleicht wieder nach Hause schicken müssen“, so Max augenzwinkernd. 

Wie es weitergeht mit den Öffnungszeiten hat der Vorstand noch nicht entschieden. Fest steht, dass die Räumlichkeiten während der Lockdown-Zeit fit gemacht wurden und eine Erlaubnis zur Öffnung vorliegt. Die kommenden Corona-Regelungen und die Bereitschaft der Mitglieder, sich ehrenamtlich in den Schankbetrieb einzubringen, wird entscheiden, wie viele Tage pro Woche die „Neue Mitte“ von Weyerbusch geöffnet sein wird.

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Wer was Gutes macht, kommt in die Presse! Vielen Dank der Rhein-Zeitung und ihrem Redakteur Michael Fenstermacher für diesen ganzseitigen Bericht: 




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Dank Spenden immer weiter

Auf die Treue der Mitglieder und Gönner können wir uns verlassen - Danke!

„Wir leben noch, und wir sind noch aktiv.“ Diese Botschaft sendet erneut der Brodverein 2019 aus Weyerbusch an Mitglieder und Freunde. Besonders im Vereinslokal, dem Gasthof Zur Post, konnten in den letzten Wochen weitere Verbesserungen vorgenommen werden, sodass nur noch Corona einer glanzvollen Wiedereröffnung im Wege steht.

All die kleinen und größeren Maßnahmen hat der Verein tatkräftiger ehrenamtlicher Hilfe und den Spenden von Privatpersonen und Firmen zu verdanken. Jüngst war es die Müller Tiefbau GmbH aus Hemmelzen, die 600 Euro als vorweihnachtliches Geschenk überbrachte. Die Inhaber Rainer und Gabriele Müller konnten sich bei der (Corona-konformen) Übergabe des symbolischen Schecks von den Fortschritten persönlich überzeugen.

„Ich freue mich sehr, dass uns auch aus dem Nachbarorten so viel Zustimmung entgegengebracht wird“, so Vorsitzender Max Weller, „denn schließlich hat der Brodverein seinen Sitz zwar in Weyerbusch, beruft sich aber auf die historische Raiffeisen-Bürgermeisterei, die ein sehr viel größeres Gebiet umfasste.“ Eng sind inzwischen auch die Verflechtungen mit der Leistungsgemeinschaft im Raiffeisenland (ehemals Leistungsgemeinschaft Flammersfeld), auch diese hat 250 Euro „Winterbeihilfe“ überwiesen. Daneben gab es zahlreiche Einzelspenden von Mitgliedern.

Mithilfe der Zuwendungen und der Treue der Mitglieder, von denen sich bislang keines abgewendet hat, sei der Verein bisher recht gut durch die Corona-Zeit gekommen. „Wir haben den Mitgliedern für ihre Treue zu danken, besonders weil wir ja keine Veranstaltungen und keine Öffnungstage anbieten konnten.“

Für die Zeit „nach Corona“ verspricht der Vorstand ein großes Eröffnungsfest mit kühlem Bier vom Fass, Einblicken in die Vereinsaktivitäten und weiteren Attraktionen. 

Eine Spende von 600 Euro konnte Vorsitzender Max Weller (links) von der Müller Tiefbau GmbH, vertreten durch Rainer und Gabriele Müller, entgegennehmen. Foto: Gabi Weller

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Besuch beim Zahnarzt? Da musste Raiffeisen lange suchen

Raiffeisenbotschafter Stephan Fürst beleuchtete Gesundheitswesen vor 170 Jahren

Überraschend gut besucht war der zweite „Raiffeisen-Werkraum“, den der Brodverein 2019 in seinem Gasthof Zur Post in Weyerbusch veranstaltete. Das von Raiffeisenbotschafter Stephan Fürst ausgesuchte und vorgetragene Thema „Gesundheit vor 170 Jahren“ traf wohl einen Nerv.

Die Zuhörer waren gleichzeitig sozusagen ein doppeltes Premierenpublikum: Zum einen weihten sie mit ihrer Anwesenheit das gerade erst renovierte „Gesellschaftszimmer“, den kleinen Saal des Gasthofs, ein, zum anderen besuchten sie die erste Veranstaltung des Brodvereins seit dem Corona-Lockdown. Mag sein, dass gerade der letztere Umstand zu dem großen Interesse am Gesundheitswesen des 19. Jahrhunderts beitrug, jedenfalls hatte man – den Coronaregeln geschuldet – sogar Anmeldungen ablehnen müssen.

Wohin ging Raiffeisen zum Arzt? Und was machte er, wenn er Zahnschmerzen hatte? Historisch genau war das natürlich nicht zu ermitteln, doch gibt es einzelne Anhaltspunkte. So ist aufgrund eines Briefes zu vermuten, dass Friedrich Wilhelm Raiffeisen auf einer seiner Reisen einen Arzt aufsuchte, der als Begründer der modernen Augenheilkunde gilt: Albrecht von Graefe (1828-1870). Helfen konnte dieser ihm aber offenbar nicht: Bekanntlich erblindete der Genossenschaftsgründer.

Der Referent machte deutlich, dass Ärzte, insbesondere Zahnärzte, sowie andere medizinische Angebote im Westerwald Seltenheitswert hatten. Generell gab es in der Mitte des 19. Jahrhunderts aber auch erwähnenswerte Fortschritte. So war der „Retter der Mütter“ genannte Arzt Ignaz Semmelweis ein Zeitgenosse Raiffeisens. Er wies den Zusammenhang zwischen Hygiene und dem „Kindbettfieber“ nach und beendete damit ein großes Sterben von Wöchnerinnen in Krankenhäusern.

Krankenhäuser waren übrigens die medizinischen Einrichtungen, von denen es im Kreis Altenkirchen damals mehr als heute gab, unter anderem auch eines in Hamm – was sogar die Anwesenden aus diesem Ort verblüffte. Wie eine heutige Klinik darf man sich diese Einrichtungen jedoch nicht vorstellen: Sie bestanden häufig nur aus mehreren Betten in einem Raum und einer Betreuung durch eine Gemeindeschwester.

Nach vielen weiteren Informationen dankte der Beifall der Besucher Stephan Fürst, der seinerseits fürs Kommen dankte und als Anregung für einen weiteren „Raiffeisen-Werkraum“ das Thema „Genossenschaften als Lösungen für die heutige Zeit“ mitnahm.

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Corona kann uns

nicht aufhalten!

Bei allen Brodvereins-Projekten geht es voran

Trotz Corona gibt es in unseren Projekten Bewegung. Wenn auch der Gasthof Zur Post allein durch seine Lage an der B 8 die größte Aufmerksamkeit genießt (wenn sich da die Türe öffnet, wird sofort beim Vorstand oder in der WhatsApp-Gruppe des Brodvereins nachgefragt!), so sind auch unsere anderen Vorhaben auf einem sehr guten Weg.

Erfolgreiche Saison im Gemeinschaftsgarten

Im Gemeinschaftsgarten konnten Gurken, Salat, kopfgroße Kohlrabi und die ersten Kartoffeln geerntet werden – leider nicht als gemeinschaftliches Erfolgserlebnis wie im vergangenen Jahr, denn das geht nun einmal wegen der Abstandsgebote nicht. Nichtsdestotrotz ist es gelungen, auf dem Ochsenbruch verschiedene Gemüsesorten ans Wachsen und Gedeihen zu bringen.

Die Gartensaison läuft also erfolgreich, und der Gartenbetrieb wird ganz bestimmt auch im nächsten Jahr fortgesetzt – zumal sich auch immer mehr Interessierte melden. Bis dahin gilt unser herzlicher Dank Brunhilde Weser, die uns den Gemeinschaftsgarten auf ihrem Grundstück ermöglicht und auch viele Arbeiten ganz allein übernimmt. Wenn es so richtig ans Schaffen geht sind Otmar Orfgen und Rasmus Baucke immer wieder dabei. Auch Rita Orfgen gehört zu den ständigen Helfern.

August-Sander-Weg schreitet voran

Auch der August-Sander-Weg, der für Kunst- und Fotografie-Interessierte, für Touristen und Schüler gedacht ist, hat ein paar Hürden genommen. Nachdem der LEADER-Förderantrag bewilligt worden war, konnten ein professioneller Fotograf und das Planungsbüro zur Konzeptentwicklung und Wegefindung beauftragt werden.

Es gab außerdem fruchtbare Kontakte mit den Tourismus-Verantwortlichen für den Rhein-Sieg-Kreis und den Westerwald, eine erste Begehung des möglichen Weges sowie Zeitzeugengespräche. Außerdem wurden erhellende Gespräche geführt mit der SK-Stiftung Kultur, die den fotografischen Nachlass Sanders verwaltet, und sogar mit dem Getty-Museum in Los Angeles, wo einige seiner Bilder ausgestellt sind. Auf der Website des Museums ist auch eine kurze, aber sehr treffende Beschreibung von Sanders Hintergrund (in englischer Sprache) zu finden:Hier klicken

Auch in der „Post“ hat sich einiges getan

Unser Vereinslokal ist nun seit fünf Monaten geschlossen – was aber nicht heißt, dass nichts passiert wäre. Unsere Mitarbeiterin Anita Schönburg hat sich zum einen um das äußere Erscheinungsbild verdient gemacht und durch Blumen-Arrangements vor der Tür eine sehr einladende Optik geschaffen. Auch den ersten Versuch, die alte Außenbestuhlung durch Anstreichen im Shabby Chic „wiederzubeleben“, kann man nur als sehr gelungen bezeichnen.

 Was Anita aber außerdem machen konnte: Brötchen und Getränke herrichten für die Männer und Frauen, die unseren Gesellschaftsraum herrichten. Das war viel Arbeit, denn es mussten Löcher gefüllt, Wände abgeschliffen und verputzt, die Decke geglättet, aber auch manche Überraschung abgearbeitet werden. Inzwischen ist die Decke gestrichen, und der Vorstand ist schon sehr angetan vom bisherigen Ergebnis. Hier ergeht ein herzlicher Dank an die Teams von der Neuen Arbeit e.V., die sehr fleißig und immer gut gelaunt waren. 


Die Arbeiten im Gesellschaftsraum.Fleißige Männer und Frauen von der Neuen Arbeit haben unseren Gesellschaftsraum hergerichtet. Foto: A. Schönburg

 
In der Küche steht nun auch eine Küche – und zwar eine richtige Gastroküche. Angeschlossen ist sie nicht, denn es fehlen Wasser- und Stromanschlüsse sowie auch Ablufteinrichtungen nach heutigen Vorschriften. Hier muss man einfach zugeben: Das Geld ist alle. Wir haben unseren Mitgliedern zwar sehr dafür zu danken, dass trotz der Corona-Belastung keiner seine Mitgliedschaft gekündigt oder Beitragszahlung eingestellt hat. Trotzdem fließen die Spenden nicht wie noch Anfang des Jahres, und für Bestellungen der Vor-Corona-Zeit (z.B. eben die Kücheneinrichtung) waren noch Rechnungen zu bezahlen. Außerdem fehlen die Spenden der Gäste, die wir früher mittwochs im Vereinslokal begrüßen konnten.

An dieser Wiedereröffnung hindert uns das Fehlen einer Spülmaschine, denn die ist laut den Corona-Regeln zwingende Vorschrift, egal, ob Vereinslokal oder Gastronomiebetrieb. Eine entsprechende Spülmaschine ist zwar vorhanden, aber nicht angeschlossen – siehe vorheriger Absatz.

Dennoch ist geplant, nach den Sommerferien (also schon sehr bald) wieder mit ersten Aktivitäten zu beginnen. Wir hoffen außerdem, dass wir den Gesellschaftraum bald für private Feiern vermieten können.

Bis bald, und bleibt gesund!

Euer Vorstand

(Text: spa/Foto: Anita Schönburg)



Liebe Mitglieder und Freunde des Brodvereins,

Weiterhin bieten wir allen Hilfe an, die wegen der Pandemie lieber zu Hause bleiben wollen. Meldet euch gern beim Vorsitzenden Max Weller (02686/590 oder 0176/976 989 76). Er bringt Hilfsbedürftige und Helfer zusammen.

Bis bald und bleibt gesund!

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Was einer nicht schafft, das schaffen drei!

Raiffeisen-Orte Hamm, Weyerbusch und Flammersfeld im Schulterschluss 

Hamm, Weyerbusch, Flammersfeld – das sind die Stationen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen im Kreis Altenkirchen. Akteure aus den drei Orten wollen sich enger vernetzen, gemeinsame Veranstaltungen organisieren und diese auch gemeinsam bewerben. Das wurde bei Gesprächen der Touristiker aus den Verbandsgemeinden Hamm und Altenkirchen-Flammersfeld sowie auch Vertretern unseres Brodvereins vereinbart. Eins der Abstimmungsgespräche fand im Gasthof Zur Post statt.

 Die Verstetigung des Schwungs, der die Region durch das Raiffeisenjahr 2018 getragen hat, ist ein Ziel des Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski. Mit dem Anliegen, die Zusammenarbeit an den Wirkungsstätten Raiffeisens zu verstärken, rannte er sowohl in Hamm als auch in Weyerbusch offene Türen ein.

Nach der Corona-Pause tat es gut, Pläne für 2021 zu schmieden, über neue Ideen und Veranstaltungen zu sprechen. So waren auch nur zwei Gesprächstermine nötig, um ein gemeinsames Vorgehen und eine erste Liste von Veranstaltungen zu verabreden, die man entweder gemeinsam organisieren oder mit Stand und/oder Beitrag bereichern will.

Ein Beispiel ist der Internationale Museumstag 2021. Ein erster Vorschlag dazu sieht so aus: Morgens Beginn in Flammersfeld mit offizieller Eröffnung, Lesung oder Musikstück sowie Führungen im Raiffeisenhaus; mittags Einkehr im Weyerbuscher Gasthof „Zur Post“ mit Erbsensuppe und Raiffeisenbier sowie Ausstellung zum Thema Genossenschaften; am Nachmittag um 15 Uhr Kaffee und Blechkuchen in Hamm mit Führungen im Museum und im Stammhaus der Biergenossenschaft sowie musikalischer Unterhaltung.

Auch die Kulturschaffenden sind aufgerufen, sich am Austausch zu beteiligen und sich neues Publikum zu erschließen. So könnte das Musikstück in Flammersfeld von Interpreten aus Hamm kommen und der musikalische Beitrag in Hamm beispielsweise aus Weyerbusch, wo der Gasthof Probenlokal für Musiker ist bzw. wieder werden wird.

Der „große Wurf“ der neuen Kooperation wäre aber ein innovatives Programm für die Gäste der Raiffeisen-Orte. „Die meisten Touristen, die sich für Raiffeisen interessieren, bleiben leider nur einen Tag“, berichtet Martina Beer von der Tourist-Info Altenkirchen-Flammersfeld. Die Ideensammlung aus den Treffen der neuen Kooperationspartner macht aber Hoffnung, dass sie künftig auf weitere Aspekte des Raiffeisenlands neugierig genug sein könnten, um einen zweiten Tag dranzuhängen.

Hier möchte sich der Brodverein 2019 mit seinem Projekt August-Sander-Weg und der Kunstlandschaft „Im Tal“ einbringen, aber auch mit vertiefenden Beiträgen zum Thema "Genossenschaften heute". 


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Erfolgreicher 1. "Raiffeisen-Werkraum"

Ein großer Erfolg war die erste Folge des „Raiffeisen-Werkraums“, zu der der Brodverein 2019 am 11. März in sein Vereinslokal, den Weyerbuscher Gasthof Zur Post, eingeladen hatte. Rund ein Dutzend geschichtsinteressierte Besucher folgte Raiffeisenbotschafter Stephan Fürst auf der Wissensreise ins 19. Jahrhundert.

Zahlreiche Nachfragen und Wortmeldungen zeigten, dass Fürst, gleichzeitig Gründungsmitglied des Brodvereins 2019, das Interesse der Zuhörer getroffen hat und trotz der Vorkenntnisse seines Publikums viel Neues zu vermitteln wusste. So erstaunte es manchen, dass Raiffeisen vor seiner Heirat einem Freundeskreis angehörte, der sich der Muße und der Muse verschrieben hatte, dass er selbst Gedichte verfasste und Musik liebte.

Einer der Dreh- und Angelpunkte des Vortrags war das Datum 11. März. An dem Tag fand 2020 nicht nur der Vortrag statt, sondern starb 1888 auch Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Das Datum war auch bedeutsam für Informationen über Zeitgenossen Raiffeisens wie der „Jeanne d’Arc von Potsdam“, Eleonore von Prochaska, geboren am 11. März 1785 und ein Popstar jener Zeit.

Im Mittelpunkt des munteren Austauschs standen aber vor allem die damaligen Lebensverhältnisse wie beispielsweise ein Vergleich zwischen dem einstigen und heutigen Wahlrecht oder dem Einkommen eines Tagelöhners von 1840 und eines „Mindestlöhners“ von heute.

Mehr aus dem Alltag der Vorfahren zu hören, war auch der Wunsch der Anwesenden, die zu weiteren Treffen im „Raiffeisen-Werkraum“ zusammenkommen wollen. Aus aktuellem Anlass interessierte besonders die medizinische Versorgung.

Der nächste Raiffeisen-Werkraum (RWR) im Gasthof Zur Post findet am Mittwoch, 29. April, um 18 Uhr statt, wenn nicht weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie getroffen werden. Aktuelles erfährt man unter  http://www.r-wr.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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